Ich unterstütze Sie bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, Lebensmittelallergie, Magen-Darm-Erkrankung und weiteren ernährungsbedingten Krankheiten. Da die Krankheitsbilder jeweils sehr unterschiedlich sein können, erhalten Sie hier eine Übersicht der von mir behandelten Krankheiten und deren Symptome. Sollten Sie entsprechende Symptome bei sich feststellen, lassen Sie sich bei einem Gastroenterologen oder Ihrem Hausarzt auf eine Nachrungsmittelunverträglichkeit testen. Bei dem Test auf eine Lebensmittelallergie helfen Ihnen Allergologen weiter.

Sollten Sie sich unsicher sein kann auch das Führen eines Ernährungstagebuchs weiterhelfen. Gerne unterstütze ich Sie bei der Suche nach den Ursachen für Ihre Beschwerden.

Um mehr über eine der aufgelisteten Krankheiten zu erfahren, klicken Sie einfach auf deren Namen.

Laktoseintoleranz

Unter einer Laktoseintoleranz versteht man eine Milchzuckerunverträglichkeit. Ursache hierfür ist ein Mangel oder die abnehmende Aktivität des Enzyms Laktase. Da der Milchzucker so im Dickdarm u.a. zu Kohlendioxid und Wasserstoff umgewandelt wird, entstehen Beschwerden, wie Völlegefühl, Magenschmerzen, Blähungen und oder Durchfall. Festgestellt wird die Laktoseintoleranz durch einen H2 Atemtest.

Fructosemalabsorption

Neben der Laktoseintoleranz ist die Fructoseunverträglichkeit bzw. -malabsorption eine der häufigsten Kohlenhydratunverträglichkeiten. Sie kommt isoliert vor, aber häufig auch in Kombination mi einer Sorbitunverträglichkeit. Grund für die Fructoseunverträglichkeit ist eine ungenügende Aufnahme der Fruktose über das GLUT 5 Transportsystem. Als Beschwerden werden Blähungen und Oberbauchbeschwerden genannt. Die Grenze der Fructosevertäglichkeit ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Wichtig ist, dass die Fructosemalabsorbtion nicht mit der hereditären Fructoseintoleranz verwechselt werden darf! Festgestellt wird die Malabsorbtion durch einen H2 Atemtest.

Sorbitunverträglichkeit

Die Aufnahme von Sorbit im Dünndarm ist genauso wie die Fructose bei der Fructosemalabsorption ganz oder teilweise gestört. Beschwerden hierbei sind auch Blähungen und Durchfall.

Histaminintoleranz (HIT)

Die Histaminintoleranz ist eine der noch am wenigsten erforschten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen dem mit der Nahrung aufgenommenen bzw. im Organismus anfallenden Histamin und dem Histaminabbau. Die vermutete Ursache liegt in einer unzureichenden Aktivität des Enzyms Diaminoxidase (DAO). Da sich die Symptome nicht sonderlich von anderen Allergien unterscheiden und es noch keine 100% zufriedenstellende Labordiagnostik gibt, ist die Anamnese und somit eine Ernährungstherapie momentan das bestmöglichste Mittel um eine Histaminintoleranz festzustellen.

FODMAP

Mehrfachzucker wie Fruktooligosaccharide und Galaktooligosaccharide, Fruktane und Inulin können im Darm nicht zügig aufgenommen werden und gelangen so in tiefere Darmabschnitte. Hier werden sie durch die Darmbakterien u.a. zu Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan und zu kurzkettigen Fettsäuren verstoffwechselt.

Kreuzallergien

Dieses Krankheitsbild hat ihre Ursache in erster Linie in einer Pollenallergie. Da bestimmte Nahrungsmittelallergene mit Pollenallergenen verwandt sind, kann es sein, dass ein Pollenallergiker auch auf gewisse Nahrungsmittel in roher Form reagiert.

Milcheiweißallergie

Die Milcheiweißallergie ist eine Allergie in der Regel auf mehrere Bestandteile der Kuhmilch. In der Regel treten Milchallergien im Säuglings- und Kleinkindalter auf und verlieren sich bis zum Schulalter wieder.

Hühnereiallergie

Eine Hühnereiallergie ist neben der Kuhmilchallergie eine der häufigsten Allergien im Kindesalter. Auch Hühnereiallergien treten meist im Säuglings- und Kleinkindalter auf wobei die meisten Kinder im Schulalter keine Symptome mehr aufweisen.

Weizenallergie

Die Weizenallergie ist nicht zu verwechseln mit der Zöliakie! Als Nahrungsmittel-Allergie kann der Weizen unter anderem Magen-Darmbeschwerden, wie z.B. Blähungen und / oder Durchfall auslösen.

Zöliakie

Zöliakie ist die Erkrankung, welche sich einzig und allein durch eine Ernährungsumstellung aufhalten lässt. Sie ist eine chronisch entzündliche Dünndarmerkrankung. Personen mit einer Zöliakie dürfen ihr Leben lang das Klebeeiweiß Gluten nicht mehr zuführen. Falls doch Gluten in den Dünndarm gelangt entsteht eine Entzündung der Darmschleimhaut, woraufhin sich die Zotten, welche für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, zurückbilden.

Adipositas

Unter einer Adipositas versteht man einen BMI Wert von über 30kg/m². Also eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist.

Hypertonie

Nach der Definition der WHO leidet eine Person an Hypertonie, wenn der Blutdruck dauerhaft über 140/90mmHg liegt.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann. Häufig geht diese Erkrankung mit Gewichtsverlust einher.
Colitis Ulcerosa ist eine chronische und meist in Schüben verlaufende Erkrankung des Dickdarms, welche unterschiedliche Lokalisationen haben kann. Meistens fängt sie sich vom Rektum an auszubreiten.

Fettstoffwechselstörungen

Von einer Fettstoffwechselstörung spricht man, wenn die Cholesterin- und/oder die Triglyceriwertel erhöht oder in seltenen Fällen erniedrigt sind.

Diabetes mellitus Typ II

Ursache ist eine zu geringe Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die Zuckerkonzentration im Blut steigt an.

Diabetes mellitus Typ I

Ursache ist eine zu geringe Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die Zuckerkonzentration im Blut steigt an. Bei diesem Krankheitstyp handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das körpereigene Immunsystem im Rahmen einer als Insulitis bezeichneten Entzündungsreaktion die insulinproduzierenden β-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Dieser Verlust der β-Zellen führt zu einem zunehmenden Insulinmangel.

Osteoporose

Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, welche mit einem Knochenmasseverlust einhergeht. Es kommt zu einem verminderten Knochenaufbau und zu einem vermehrten Knochenabbau.